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Betriebliche & überbetriebliche Arbeitnehmervertretung – kompetente Beratung in Düsseldorf

 

Im Rahmen der Zusammenarbeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind viele unterschiedliche Interessen vorhanden und zu berücksichtigen. Für die Einhaltung der wirtschaftlichen und sozialen Belange von Arbeitnehmern sorgt die Arbeitnehmervertretung. Wir möchten Ihnen hierzu die rechtlichen Grundlagen, Rechte und Pflichten erklären.

 

Als Arbeitnehmer werden alle Arbeiter, Angestellte, Außendienstler, Telearbeiter und Heimarbeiter, jedoch keine leitenden Angestellten, bezeichnet. Die Arbeitnehmervertretung kann in Form von Gewerkschaften und Arbeitnehmerkammern überbetrieblich oder durch den Betriebsrat betrieblich stattfinden. Die Aufgaben, Rechte und Pflichten von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und möglichen Vertretern sind gesetzlich durch das Arbeitsrecht (ArbR) und das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) festgelegt.

 

Was versteht man unter der überbetrieblichen Arbeitnehmervertretung?

 

Die überbetriebliche Arbeitnehmervertretung ermöglicht Arbeitnehmern, ihre Interessen in Form von Gewerkschaften und Arbeitnehmerkammern durchzusetzen. Arbeitnehmer sind aufgrund des Landesgesetzes in Bremen und im Saarland Mitglied einer Kammer. Sie können bei dieser Dienstleistungen in Anspruch nehmen, um sich im Rahmen ihrer Anstellung über ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Die Dienstleistungen umfassen rechtliche Themen sowie die Beratung zum Thema Familie, Gesundheit und Aus- oder Weiterbildung. Betriebs- und Personalräte haben ebenfalls die Möglichkeit, sich an die Kammer in Bremen und im Saarland zu wenden. Die Kammer unterstützt zudem Gerichte sowie Behörden und nimmt bei Fragen zu speziellen Angelegenheiten Stellung. Außerdem kümmert sie sich um die Ausbildungsförderung von Arbeitnehmern.

 

Was ist die betriebliche Arbeitnehmervertretung?

 

Die betriebliche Arbeitnehmervertretung beschränkt sich auf Betriebe des privaten Rechts. Im öffentlichen Dienst ist für die Vertretung der Personalrat zuständig. Bei der Vertretung werden die Interessen aller Arbeitnehmer von einem Betriebsrat oder Gesamtbetriebsrat innerhalb der Firma oder des Konzerns behandelt. Die Wahl zum Betriebsrat findet durch einen Wahlvorstand statt. Alle Arbeitnehmer ab 18 Jahren und mit mehr als 6 Monaten Betriebszugehörigkeit können zum Betriebsrat gewählt werden. Die Amtszeit eines Betriebsrates beträgt in der Regel 4 Jahre und wird ehrenamtlich ausgeführt.

 

Die Aufgaben eines Betriebsrates sind:

  • Geltende Normen im Betrieb zugunsten der Arbeitnehmer einhalten
  • Arbeitsschutz fördern
  • Umweltschutz fördern
  • Eingliederung von Menschen mit Behinderung
  • Eingliederung von ausländischen Arbeitnehmern
  • Gleichberechtigung

 

Der Betriebsrat hat die Möglichkeit, für seine Tätigkeit einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Dieser berät ihn bei Fragen zu EDV, Entwicklung von Arbeitsmodellen, Erstellung von Sozialplänen und ähnlichem. Außerdem hat der Betriebsrat das Recht auf Unterricht über Einstellungen, Kündigungen oder Veränderungen bei Arbeitsabläufen. Er kann diesen widersprechen und hat Mitbestimmungsrecht bei Änderungen von Arbeitszeiten oder Pausenregelungen. Im Gegenzug ist der Betriebsrat zu Schulungen verpflichtet, im Rahmen derer er sich unterschiedliche Kenntnisse und Techniken aneignet.

 

Mit den Rechten eines Betriebsrates gehen im Hinblick auf das Arbeitsrecht auch Pflichten für den Arbeitgeber einher:

  • Unterricht des Betriebsrates bei Einstellungen, Kündigungen etc.
  • Beratung bei Veränderungen von Betriebsabläufen
  • Übernahme der Kosten für Schulungen
  • Allgemeine Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat
  • Betriebsrat zeitlichen Freiraum für die Arbeit als Vertreter einräumen

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