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Die Regelungen von Arbeitsverträgen in Düsseldorf

 

In einem Arbeitsvertrag werden die rechtlichen Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Unternehmen festgehalten und definiert. Als Unterart des Dienstvertrages, gemäß § 611 BGB, ist er ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsrechtes. Er beinhaltet die Verpflichtung zu einem Arbeitsverhältnis und zur weisungsgebundenen Leistung in persönlicher Dienstabhängigkeit vom Arbeitgeber. Gleichzeitig verpflichtet der Arbeitsvertrag den Arbeitgeber in Düsseldorf zur Zahlung einer entsprechenden Vergütungsleistung. Wie jeder Vertrag kommt auch dieser – gem. §§ 145ff. BGB – durch Angebot und Annahme zustande. Er kann des Weiteren in schriftlicher oder mündlicher Form geschlossen werden

 

 

Gestaltung des Arbeitsvertrages

 

Die Inhalte des Arbeitsvertrages können zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer frei vereinbart werden, sofern sie nicht gegen geltende höherrangige Normen verstoßen. Zu diesen Normen gehören auf der einen Seite die geltenden Gesetze, auf der anderen Seite auch Tarifverträge oder innerbetriebliche Vereinbarungen. Verstoßen Inhalte des Arbeitsvertrages gegen diese Normen, ist der Vertrag nichtig, kann aber korrigiert und angepasst werden. Zu den typischen Inhalten gehöre

  • Beginn und Dauer des Arbeitsverhältnisses und der Probezeit,
  • Arbeitsart und Inhalte der Tätigkeit,
  • Einsatzorte des Arbeitnehmers,
  • Regelungen über die Arbeits- und Urlaubszeiten,
  • Höhe und Voraussetzungen des Gehalts und Sonderzahlungen sowie Fristen und Gründe für Kündigungen.

Die Form des Arbeitsvertrages wird meist auch in ein befristetes und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, mit oder ohne Probezeit, unterschieden.

Gestaltungsrechte für Arbeitnehmer

 

Der Arbeitnehmer gibt mit der Unterschrift seine persönliche Einwilligung zum Eintritt in ein betriebliches Abhängigkeitsverhältnis zum Arbeitgeber. Der Vertrag kommt dementsprechend nur durch diese Zustimmung des potenziellen Angestellten zustande. Daher sollte er vor der Unterschrift den Vertrag genau durchgehen und nach Möglichkeit von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht in Düsseldorf juristisch prüfen lassen. Aus der Gestaltung des Vertrages gehen auch die Rechte und Pflichten beider Parteien hervor, die im Grunde vom möglichen Angestellten mitgestaltet werden können. Dazu gehören etwa Verhandlungen über die Höhe des Gehalts oder die Länge von Arbeitszeiten. Auch bei der Dauer der Probezeit lohnen sich Absprachen.

 

Wenn der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis im Einvernehmen mit dem Unternehmen beenden möchte, bietet sich die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrages als Gegensatz zu einer Kündigung an. In diesem können Abfindungszahlungen oder Arbeitszeugnisnoten vereinbart und festgelegt werden. Er bietet sich vor allem dann an, wenn das Anstellungsverhältnis außerhalb der festgelegten Kündigungsfristen beendet werden soll. Allerdings sollte vor der Unterschrift des Vertrages eine gründliche Prüfung durch Fachkräfte in Düsseldorf vor Ort erfolgen, da der Arbeitgeber in diesem Fall nicht an das Kündigungsschutzgesetz gebunden ist.

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